Nachhaltigkeit als Gewerkschaftsthema

ISSN   2199-6555

Nachhaltigkeit als Thema für Arbeitnehmer bzw. als Gewerkschaftsthema?

Das Thema „Nachhaltiges Wirtschaften“ ist auch ein Gewerkschaftsthema bzw. ein Arbeitnehmerthema. Nachhaltigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang, das wir versuchen müssen in das System Wirtschaft-Mensch-Natur wieder eine Balance zu bringen, und dabei Gute-Arbeitsplätze und ein qualitativ hochwertiges Leben zu ermöglichen.

Vorrangig ist dabei Lösung der Energiefrage.  Nahezu jeder Bereich der Wirtschaft benötigt Energie. Dazu kommt der gesamte Warentransport, der öffentlichen Nahverkehr, die Millionen Autos in Deutschland. Hundertausende Arbeitsplätze hängen in  Deutschland davon ab, dass  Autos gekauft werden und daß Menschen in den Innenstädten oder im Supermarkt einkaufen. Es geht um unsere Jobs, um unsere Natur, um unser Land und um die Welt in der wir leben wollen.

Diese Energie wird größtenteils aus fossilen Rohstoffen oder aus Kernenergie  gedeckt – also aus nicht erneuerbaren Energiequellen. Fossile Rohstoffe wie Öl oder Gas belasten  über den CO2-Ausstoß unser Klima und unsere Kultur. Z.B. ist der Braunkohletagebau ein Verbrechen an unserer Kulturlandschaft. Er vernichtet weite Landstriche und zerstört über Jahrhunderte gewachsene Dörfer in der Lausitz und in Nordrhein-Westfalen. Regenerative Energien sind eine gute Möglichkeit, aber nicht um jeden Preis. Photovoltaikanlagen auf Ackerland gehen meiner Meinung nach gar nicht. Die Anlagen gehören auf Hausdächer. Und wer will schon in unmittelbarer Nähe eines Windrades leben?

Ich denke wir brauchen eine gesunde Kombination verschiedener Technologien und  dann wird es uns gelingen einen vernünftigen Weg in die gemeinsame Zukunft zu finden. Überall auf der Welt arbeiten kreative  Köpfe an der Lösung der technischen Probleme und wir müssen die technischen Lösungen in Politik umsetzen

Seit 2011 erstelle ich jeden Monat einen Newsletter – eine kommentierte linksammlung-, der zunächst an die 30 Seminarteilnehmer des „Brannenburger Forums 2011 “  per E-mail verschickt habe. Nach und nach sind immer mehr Adressen dazugekommen und Anfang 2014 waren die Oekoheimatseiten so erfolgreich, dass ich sie als Zeitschrift führe.

 

Carsten Bauer

07. Juli 2017